Zum Sommersemester 2012 startet die Fachhochschule Koblenz ihr zweites Mentoring-Nachwuchsförderprogramm für Absolventinnen, Alumnae und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Fachhochschule Koblenz.

Als gleichstellungspolitische Maßnahme zur strategischen Personalentwicklung gelten Mentoringprogramme in Betrieben und Hochschulen als bewährtes Instrument zur personenbezogenen Nachwuchsförderung. Dabei wird eine meist jüngere und weniger erfahrene Person (Mentee) durch eine erfahrene Person (Mentorin/Mentor) über einen begrenzten Zeitraum hinweg bei der Berufs- und Karriereplanung begleitet. Zusätzlich zu der individuellen Begleitung der Mentee durch die Mentorin/den Mentor umfasst das Programm ebenso Weiterbildungs- und Vernetzungsangebote.

Ziele, die mit dem Programm verbunden werden, sind die qualitative und nachhaltige weibliche Nachwuchsförderung durch Unterstützung und Weiterqualifizierung während wissenschaftlicher und/oder beruflicher Übergangsphasen, die Förderung fachlicher und persönlicher Kompetenzen sowie die qualitative Beratung, Vorbereitung und Unterstützung bei Promotionsvorhaben. Langfristig zielt das Programm auf die Erhöhung der Zahlen von Frauen in Führungspositionen und in Professuren aber auch auf die Sicherung einer zukünftigen chancengerechten Personal- und Organisationsentwicklung in Hochschulen sowie außerhochschulischen Betrieben.

Die Programmlaufzeit beträgt ein Jahr. Bewerbungsfrist für die 2. Programmphase 2012 – 2013 ist der
04. November 2011
. Die Auftakt- und Abschlußveranstaltung des Mentoring-Nachwuchsförder-Programms findet am 24.02.2012 statt.

Das Programm richtet sich auf Seiten der Mentees an Absolventinnen, Alumnae und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Fachhochschule Koblenz und auf der Seiten der Mentorin/Mentorinnen brachenübergreifend an Fach– und Führungskräfte, an Professorinnen und Professoren sowie an fortgeschrittene Doktorandinnen, Postdocs und Habilitanden.

Näheres zur Programmstruktur

Näheres zur Bewerbung als Mentee oder als Mentorin/Mentor



Testimonials


Julia Hornung, 28 Jahre, Personal- und Organisationsberaterin bei conQuaesso - der Personalberatung der contec, Mentee 2011/12
"Als Peronal- und Organisationsberaterin erinnere ich häufig Fach- und Führungskräfte Ressourcen in das Thema Personalentwicklung zu stecken. Durch meine Teilnahme am Mentoring-Programm konnte ich einen guten Beitrag zu meiner eigenen Personalentwicklung leisten. Das Jahr im Mentoring-Programm hat mich dabei nicht nur fachlich und methodisch gefördert, sondern mich auch persönlich weitergebracht. In den Gesprächen mit meinem Mentor bekam ich viele hilfreiche Gedankenanstöße, welche mich auch in der Zeit nach dem Mentoring-Programm auf meinem weiteren beruflichen Weg begleiten werden."


Veronika Frank, 26 Jahre, Sozialpädagogische Familienhelferin und Leitung eines Internationalen Müttercafés, Mentee 2011/12
"Die Tandembeziehung zwischen Mentor und Mentees ist eine gute Reflexion, für den Weg den man geht und für den auf den man sich begeben will."


Edeltraud Botzum, 32 Jahre, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Betriebs- und Sozialwirtschaft an der FH Koblenz, Mentee 2011/12
"Meine Teilnahme als Mentee am ersten Mentoring-Nachwuchsförderprogramm der Fachhochschule Koblenz war in vielerlei Hinsicht erfolgreich. So konnte ich nicht nur meine Kompetenzen durch die vielseitigen Angebote stärken und weiterentwickeln, sondern habe auch die individuelle Begleitung durch meine Mentorin sowie die Möglichkeit der Vernetzung unter den Mentees genutzt. Mit meiner Mentorin stehe ich über die Programmrunde hinaus im regelmäßigen Austausch und profitiere von ihrer Begleitung. Auch hierdurch zeigt sich für mich eine FH-Professur weiterhin als attraktives und erreichbares Ziel."


Katja Bender, 31 Jahre, Bildungs- und Sozialmanagerin B.A, Mentee 2011/2012
"Das Jahr im Mentoringprogramm hat mir geholfen, meine beruflichen Teilziele zu erreichen, mich fachlich & persönlich weiterzuentwickeln, sowie mein Profil klarer & professioneller zu vertreten. Es ist toll, auch nach dem Jahr noch Teil des Netzwerks zu sein. So entstand beim Netzwerktreffen die Idee, ein gemeinsames berufliches Projekt mit einigen meiner Mit-Mentee´s zu schaffen."